Bilddatei mit Photoshop in den digitalen Nachtmodus wandeln

Die Welt, die monden ist.

Drei Varianten für eine Photoshopbearbeitung, um aus einem normalen Bild eine digitale  Nachtaufnahme zu erstellen.

Monden
Monden

Vergiss, Vergiss, und lass uns jetzt nur dies erleben, wie die Sterne durch geklärten Nachthimmel dringen, wie der Mond die Gärten voll übersteigt. Wir fühlten längst schon, wies spiegelnder wird im Dunkeln; wie ein Schein entsteht, ein weißer Schatten in dem Glanz der Dunkelheit….

Photoshop Step-by-Step-Workaround um eine digital Nacht aus einer Tageslichtaufnahme zu erstellen.

 1a Neutrale Ebene

Erstellen Sie eine neue Ebene und füllen Sie die Fläche mit Weiß auf.

Der Ebenenmodus auf „Linear nachbelichten“ umgestellten – Weiß ist bei diesem Modus die neutrale Farbe und das geöffnete Hintergrundbild ist wieder zu erkennen.

2a Lichter abdimmen

Der folgende Schritt dimmt das Licht ab: Eine Korrekturebene „Tonwertkorrektur“ wird erstellt, die aber nur auf die unterhalb liegende neutral weiße Ebene einwirkt (Clipping-Ebene).

Zaubertrick: ziehen Sie das weiße Dreieck vom unteren Tonwertbalken nach links bis das Bild nachthell abgedunkelt erscheint.

3a Farben löschen

Ganz gemäß dem Spruch: „Nachts sind alle Katzen grau“, können die Farben mit der Schwarzweiß-Korrekturebene ausgeblendet werden.

4a Moonlight

Für die richtige Atmosphäre sorgt das fale Mondlicht. Färben Sie mit der Einstellebene „Farbton/Sättigung“ Ihre Bildszene ein. Die Sättigung sollte nicht zu stark ausfallen und der richtige Mondfarbton dürfte um den Wert 200 liegen.

Zweite Bearbeitungsvariante zur Mondlichtnacht

1b Buntmacher

Die Hintergrundebene duplizieren und zum Farbnegativ umwandeln ( ⌘  + i ).

2b Weichmacher

Die invertierte Ebene zu einem Smart-Objekt konvertieren, damit die folgende Weichzeichnung editierbar bleibt. Der Einstellwert für den Gaußschen Weichzeichner liegt wohl im oberen Bereich. Geben Sie zu Beginn alles, wenn Erforderlich kann der Wert später immer noch zurückgeregelt werden.

Den Ebenenmodus auf „Linear nachbelichten“ umstellen.

3b Graumacher

Die Buntheit der Grauwerte können Sie wunderbar mit den Farbbereichsregler der Schwarzweiß-Korrektur-Palette regeln. Starten Sie mit dem „Auto“-Werten aber ein nachträgliches Experimentieren lohnt sich auf jeden Fall.

4b Dunkelmacher

Kontrast und Helligkeit können sowohl mit der Gradationskurve, als auch mit der gleichnamigen Einstellungsebene abgestimmt werde.

5b Monden

Zum Schluss noch Einfärbung in ein Mondscheinblau: Farbton 200; Sättigung 12; Helligkeit -25;

 Duesenflieger-at-Night

Dritte Bearbeitunsvariante zur digitalen Nacht

Dieser Workflow kann gut als Aktion angelegt und genutzt werde:

1c Gradationskurve
Kanal RGB
Input: 110; Output 20.

2c Farbton/Sättigung
Farbton: +115; Sättigung: +10; Helligkeit: -25
Färben: checked

3c Gradationskurve

Input: 65; Output: 37

4c Farbton/Sättigung
Farbton: +90; Sättigung: +50; Helligkeit: -22

5c Tonwertkorrektur
Kanal RGB,
Obere Ausgaberegler: Input Levels: 0 – 0.85 – 205.
Unterer Ausgaberegler: Output Levels: 0 – 255.

 

..nun aber lass uns ganz hinübertreten in die Welt hinein, die monden ist!  (Reiner Maria Rilke)

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