Farbverstärkung mit L.a.b.

Farbverstärkung mit L.a.b.

Der Lab-Farbmodus in Photoshop bietet sich für eine Farbbearbeitung besonders an, weil hier die Bild-Luminanz von den Bild-Farben getrennt ist. Alle Farben sind im Lab-Modus theoretisch unendlich, da mathematisch definiert. Im Lab-Farbraum sind die Farben in den Kanälen a und b abgespeichert – die Bildmodulation, also den Helligkeitswerten, im L-Kanal. Eine Farbverstärkung kann hier also ohne Einflussnahme auf die Bildluminanz erfolgen. Diese Besonderheit hat weder der RGB- noch der CMYK-Modus; hier ist neben den Farbwerten auch immer ein Luminanzwert in den Kanälen eingebunden.

Das Konzept besteht darin, diese Kanäle wesentlich farbiger zu machen als es eigentlich sein muss und danach mit dem Ebenendeckkraft zu justieren. Es spricht nichts dagegen, dass die Farbsättigung mit einer Gradationskurve in den Kanälen verstärkt wird, doch soll Ihnen hier aufgezeigt werden wie Sie mit der „Überlagern-Methode“ eventuell etwas freundlicher ans Ziel gelangen: Mehr lesen

Digitaler Workflow in der Bildbearbeitung

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Der digitale Workflow für gute Bildbearbeitung

Workflow, weil es eine sinnvolle Reihenfolge gibt! Manche Bearbeitungsschritte stehen zu Beginn (z.B.das Entfernen des Bildrauschens), andere wiederum zum Schluss (z.B.Scharfzeichnen) – ein Vertauschen dieser beiden beispielhaften Schritte hätte einen negativen Einfluss auf die Bildqualität.

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How Black is Black

How Black is Black?

An den vielen Bezeichnungen von Schwarz wie „Cool Black“, „Rich Black“ oder „Plain Black“ kann man erkennen, dass Schwarz nicht gleich Schwarz ist.

»Das zur Erzeugung der Farben Licht und Finsternis, Hell und Dunkel oder, wenn man sich einer allgemeineren Formel bedienen will, Licht und Nichtlicht gefordert werde« (frei nach Goethe´s Farbenlehre). In meinem ersten Block möchte ich mich mit dem “Nichtlicht” befassen: Wie Schwarz ist Schwarz?

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